Tourismus-Studie: Der neue Resonanz-Tourismus

Endlich ist die neue Tourismus-Studie da, die ich mitdenken, -konzipieren und schreiben durfte. „Der neue Resonanz-Tourismus“ heißt das Ergebnis, das mit spitzen Thesen, hilfreichen Best Practices und inspirierenden Experteninterviews die Tourismus-Trends von morgen und die Zukunft der Reise-Branche beleuchtet. Die neue Tourismus-Studie ist definitv eine Bereicherung für sämtliche Akteure in dem breiten Spektrum von Tourismus und Hospitality. Denn sowohl Angebote wie auch Destinationen, Logistik und Mobilität werden unter der These der „Resonanz“ und der Sehnsucht des Individuums nach Transformation durch Beziehung untersucht.

Wer neugierig geworden ist, kann die neue Tourismus-Studie über den Online-Shop des Zukuntsinstituts erwerben. Wer gerne im Rahmen eines Workshops, Vortrags oder Panels mehr zum Thema Resonanz-Tourismus erfahren möchte, darf sich gerne auch bei der Future Day GmbH oder natürlich auch direkt bei mir melden. Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören!

Eine erste Inspiration, was Resonanz im Tourimus der Zukunft impliziert, zeigt folgende Folie, mit der ich im Rahmen von Präsentationen auch arbeite.

Utopie ist wieder erlaubt! Die öffentliche Wende zum kritischen Zukunftsoptimismus

Ermüdet von einer Desasternachricht, Krisenbotschaft und einem Untergangsszenario nach dem anderen, macht sich in der globalen Gemeinsschaft eine neue Optimismuskultur breit. Statt jedoch den echten oder vermeintlichen Katastrophen nur „good news“ entgegenzusetzen, sind Visionen und Utopien wieder mehr als en vogue und erlaubt. Und damit ist Juso-Chef Kevin Kühnert nur einer von vielen. Er löst damit aber eine öffentliche Debatte aus, die den Zeitgeist widerspiegelt. Nicht jenen Zeitgeist einer „sozialistischen“ Zukunft, sondern jene Entwicklung, Ideen jenseits des konservativen, ewiggestrigen Daueralarms laut denken zu dürfen. Eine alterslose Generation Ideen-Generatoren emanzipiert sich von den betäubenden und paralysierenden Hiobsbotschaften. Ein Blick in die aktuellen Buchveröffentlichungen vermittelt eine Ahnung dessen, was in den kommenden Monaten und Jahren für Veränderungen sorgen wird.

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Der Megatrend Gender Shift und der Sport: Eine Annäherung.

Frauen im Sport – da kommt nicht selten die Vermutung auf, dass wir das Jahr 1960 schreiben. Nur langsam scheint der Gender Shift die Wirklichkeiten des Sportalltags einzuholen. Doch im Kontext Sportgesellschaft lässt sich der Trend zum Frauensport und Frauenspitzensport nicht aufhalten. Die Ereignisse überschlugen sich fast in den letzten Stunden – nicht zuletzt die Tatsache, dass die Schweizer Radsportlerin Nicole Hanselmann beim belgischen Rennen „Omloop Het Nieuwsblad“ zu schnell für die männlichen Teams fuhr, macht die notwendige Debatte über  Geschlecht und Sport mehr als deutlich.

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Future of Sports, Slow Culture und Authentizität im Tourismus

Ich durfte mich zum Thema Sport, Gesundheit und Tourismus äußern. Die Ergebnisse lassen sich hier nachlesen:

How Megatrends are redefining the sport industry by changing consumer behaviours in WFSGI Magazine 2019

Zur Zukunft unserer Ernährung im Patientenmagazin Zimmer Eins 02/2018

Authentizität & Tradition im Tourismusmarketing im DaBy-Magazin 02/2018

Vielen Dank an die jeweiligen Redaktionen!

Öko-Pragmatismus und Tourismus

Der Megatrend Neo-Ökologie ist ein global wirkendes Phänomen. Ganz gleich in welchem poltischen, wissenschaftlichen oder ideologischem Lager man sich aufhält, mittlerweile hat nahezu  jede*r mitbekommen, dass es neue Strategien im Umgang mit unserer Erde bedarf. Doch das alte Lied von Verzicht und Reduktion, von Bewusstsein und Vernunft greift nicht. Speziell nicht, wenn 2030 8,55 Milliarden Menschen auf der Welt wuseln und sich alle nach einem Maximum an Lebensqualität und Komfort sehnen.

Mobilität ist heutzutage für die meisten ein wichtiger Baustein der Lebensqualität. Die Weltourismusorganisation der Vereinten Nationen prognostiziert 1,8 Milliarden Reisende für das Jahr 2030. Aus Perspektive des Megatrend Neo-Ökologie eine Herausforderung. Schon heute verändern Luftverschmutzung, Hitzewellen, sterbende Riffs, vermüllte Strände und Schlagzeilen über Overtourism das Reiseverhalten.  Gleichzeitig haben zwar immer mehr Verbraucher ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit, ändern aber aufgrund sich dazu gegenläufig entwickelnden soziokulturellen Phänomen nicht ihr Verhalten.

Eine wichtiger Treiber für die Zukunft ist dabei der Ökopragmatismus. „Öko-Pragmatismus und Tourismus“ weiterlesen

Digitalisierung bleibt: Von der ISPO digitize und fliegenden Gemüsehändlern

Zukunft Sport Ispo digitize

Die ISPO hat ein weiteres exzellentes Format aus Ausstellern, Workshops, Keynotes und Networking gelauncht: Ispo digitize. Zwei Tage lang setzte sich die Sportbranche in München mit den Konsequenzen der Digitalisierung auseinander. Ich durfte einen Ausblick zur Zukunft des Sports geben, „Future of Sports a digital (r)evolution“. Nach spannenden Beiträgen von u.a. Peter Schwarzenbauer von der BMW-Group oder Ralph Scholz von McFit der mit „The Mirai“ das Konzept von Fitnessstudio neu denkt, stand mein Beitrag am Ende des Summits und gab dabei den Blick in die Zukunft frei.

Als Trendforscherin erfinde ich die Welt nicht neu, sondern ordne Trends und Phänomene nur richtig ein, „Digitalisierung bleibt: Von der ISPO digitize und fliegenden Gemüsehändlern“ weiterlesen

Verreisen wir in Zukunft noch?

Also so richtig physisch sich fortbewegend und real? Ohne Oculus Rift, Go und Co? Die letzten Tage war ich zweimal zum Thema Tourismustrends eingeladen. Einmal in Bad Wiessee auf dem Tourismusforum Oberbayern zum Thema des „Digitalen Gastes“ sowie in Frankenau auf dem „Zukunftstag Land(er)leben„, wo ich der Frage nachging, welche Rolle Qualität für die Zukunft des Landtourismus in Hessen spielt. Zwei inspirierende Veranstaltungen, die auch mit spannendem Inpunt von Kollegen und Tourismusexperten zum Thema Digitalisierung aufwarteten.

So „provozierte“ Prof. Dr. Mario Jooss von der FH Salzburg am Ende seines Vortrags am Tegernsee das Publikum ein wenig mit der Frage: „Verreisen wir in Zukunft überhaupt noch? Oder setzen wir uns nur noch die Virtual Reality-Brille auf, „Verreisen wir in Zukunft noch?“ weiterlesen

Gender Shift: Girls can do anything!

Wir schreiben das Jahr 2018, ich muss den Hut vor einer 80-jährgie Frau ziehen, die für gendergerechte Sprache klagt. Dass Sprache Einfluss auf das Verhalten und Selbstbewusstsein von Mädchen und Jungen besitzt, wurde in den letzten Jahren immer wieder untersucht und belegt. (Da nützen auch SuperHero-Girls-Butterkekse nichs mehr, wenn es selbst im Englischen den Begriff der Heroine, der Heldinnen gibt…) In dem Zusammenhang gefällt mir die Idee der App Sheboard – The Keyboard for Boosting Girls‘ Confindence:  Ich tippe den Beginn eines Satzes ein und erhalte starke Vorschläge!
Girls can do what/that/anything! Yep!

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Schöner Beitrag zu Sportivity auf „More Sports. More Architecture“

Ursprünglich  in der Zeitschrift des ÖISS (Österreichisches Institut
für Schul- und Sportstättenbau) Ende 2016 erschienen, durfte Johannes Bühlbecker auf seiner Plattform  „More Sports. More Architecture“ meinen Text zu Sportivity erneut (mit kleinen Ergänzungen) veröffentlichen.

Sportivity

Insgesamt eine spannende Seite mit vielen tollen Beispielen, wie Sport und Bewegung stilsicher in unseren Alltag integriert werden und werden könnten. Sehr fasziniert mich ja auch die Idee von Wohnungen in Fußballstadien, die „Casa Futebol„…

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Pro-Aging und eSports: Warum Lebensstile wichtiger sind als Zielgruppendenke und die Diskussion über eSports als Sport der Vergangenheit angehören sollte

Viele der konservativen und klassischen „Sportler“ können sich bis dato nicht damit anfreunden, dass eSports zunehmend auch als Sport gewertet wird. Und viele der konservativen und klassischen Marketeers haben immer noch nicht erkannt, dass Zielgruppendenken nun aber mal wirklich überholt ist. „Pro-Aging und eSports: Warum Lebensstile wichtiger sind als Zielgruppendenke und die Diskussion über eSports als Sport der Vergangenheit angehören sollte“ weiterlesen