Stuttgarter Sportkongress: Zukunft des Sportvereins

Vergangene Woche durfte ich erneut beim Stuttgarter Sportkongress über Sporttrends genauer über die Zukunft der Sportvereine einen Vortrag halten. Darüber habe ich mich gleich mehfrach gefreut: Den Kongress 2015 hatte ich in sehr guter Erinnerung, perfekt organisiert, spannende Inhalte und durchweg sympathische Veranstalter und Teilnehmer. Außerdem gab es auch 2017 wieder die Gelegenheit interessante Menschen kennenzulernen sowie bekannte Gesichter wiederzutreffen. „Stuttgarter Sportkongress: Zukunft des Sportvereins“ weiterlesen

Anti-Tourismus: Chance für Dornröschen-Destinationen

Mallorca, Barcelona, Amsterdam oder Berlin sind nur die Spitze des Eisberges jener Reiseziele, an denen sich die lokale Bevölkerung  derzeit zuehmend gegen die Auswirkungen eines Massentourismus wehren. Anders als vor einigen Jahrzehnten sind es nicht primär Bausünden, welche Strände und Naturschutzgebiete optisch oder ökologisch zerstören, sondern ein Strukturwandel, der einer Gentrifizierung ähnelt. Wohnraum wird kostspieliger, das Leben auf den Straßen durch Party und Touristen lauter, die Lebenshaltungskosten generell teurer. Anwohner fühlen sich durch AirBnB-Wohnungen verdrängt, durch Lärm und Touristengruppen in ihrer Lebensqualität gestört. Jenes Prinzip des „live like a local“, was Touristen genau suchen, wird durch ihre eigene Präsenz untergraben.

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Cholesterinspiegel der Zukunft: Ist Konsum im Westen ein Auslaufmodell?

Konsum sei künftig das neue Cholesterin, prophezeite 2011 der brasilianische Trendforscher und Entrpreneur Rony Rodrigues von Box1824 auf der International Herald Tribune’s Luxury Konferenz. Meint: Das Image von Besitz wird entsprechen unattraktiv wie ein zu hoher LDL-Wert. 2021 sei es völlig unattraktiv im Schrank 200 Paar Schuhe zu haben, so Rodrigues. In diesen Kanon stimmen seit Jahren Markt- und auch Zukunftsforscher ein. Ich nehme mich da nicht aus. Doch was aus Perspektive der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung so positiv klingt, ist nur die halbe Wahrheit. „Cholesterinspiegel der Zukunft: Ist Konsum im Westen ein Auslaufmodell?“ weiterlesen

Trend, Anti-Trend, Syn-Trend? Detox, Retox und Körperideale

Es erinnert mich spontan ein wenig an Hegel… These, Antithese, Synthese. So ähnlich verhält es sich mit Trendphänomenen: Trend, Anti-Trend und daraufhin eine sich daraus ergebendes neue gesellschaftliche Entwicklung, die alle Aspekte integriert. (Nennen wir es Syn-Trend?)

Gegentrends zeigen meist den Zenit eines Trends an, wenn letzterer sich in den Mainstream vorgearbeitet hat und auf Kritiker, Andersdenkende und -lebende stößt. Ein Antitrend ist nie ein Türstopper, sondern Flurbereiter. „Trend, Anti-Trend, Syn-Trend? Detox, Retox und Körperideale“ weiterlesen

2017ff.: Bäume

Teil 3 der Themen ist vielleicht der zunächst am sonderbarsten erscheinende Begriff. Der Baum als „Trendphänomen“, gab es das nicht bereits in Zeiten der Umweltbewegung der 80er? Revival des Waldes als Indikator für die Umweltzerstörung? Nicht so ganz, natürlich lässt sich das Interesse an „Bäumen“ nicht ganz unabhängig von einer gewissen Sensibilisierung der Menschen für Naturschutzaspekte erklären. Aber ich nenne hier „Baum“ auch nur stellvertretend für den Aspekt der Ökologie, der bisher wenig Beachtung fand, wenig erforscht und dessen Nutzen erst jetzt zur Anwendung kommt. Gesundheit ist dabei ein zentrales Moment, aber vielleicht noch wichtiger läutet das Thema einen Perspektivwechsel im doch immer noch vorherrschenden antrhoprozentrischen Verständnis ein. „2017ff.: Bäume“ weiterlesen

2017ff. Emotionen

Emotionen: Vor einigen Wochen bekam ich eine Interviewanfrage zum Thema „Borrowed Emotions“  des im Januar erscheinenden Magazins der Berliner Modemesse Seek. Ein hochspannendes Thema, und – je länger ich darüber nachdachte – hochkomplex. Bisher hatte mich das Thema vor dem Hintergrund „Glücksforschung“ und „Moodness“ (vgl. z.B. Trendreport 2012, Zukunftsinstiut, 2011) oder auch Mood-Food beschäftigt. Ebenso natürlich waren mir die Emotionsclaims großer Marken aufgefallen, welche mit den Gefühlen spielen, wie McDonalds mit „Ich liebe es“, Coca-Cola mit „Taste the Feeling“ oder Edeka mit „Wir lieben Lebensmittel“. Beim Blick in die Zeitschriftenregale werde ich von Mindstyle Magazinen und „Glücklich-werden“-Titeln fast erschlagen. Fast scheint es so, dass die Themen Fettfrei und Fitness von Gefühl und Glück abgelöst werden.

Doch was ist nun mit dem Gefühl jenseits von Marketing und Medien und was hat es mit „geliehenen Gefühle“ auf sich? „2017ff. Emotionen“ weiterlesen

2017ff.: die Kommunikation

Ich hatte es hier bereits angekündigt, auf drei Trendphänomene einzugehen, die auf den ersten Blick nicht ganz so „greifbar“ sind. Aber keine Sorge, ich drifte nicht ins Esoterische ab…

Kommunikation: im fortschreitenden 21. Jahrhundert mit Megatrends wie Globalisierung, New Work, Gender Shift, Individualisierung und Neo-Ökologie wird die Fähigkeit zur Kommunikation zum essentiellen Faktor, „2017ff.: die Kommunikation“ weiterlesen

Sportivity-Beitrag in Fachmagazin

Es freut mich, dass sich im Nachklang der Sport-Enquete 2016 am 27. September 2016 im Linzer Schlossmuseum, ein Artikel zum Text ergeben hat. Die Fachzeitschrift Schul- & Sportstättenbau des Österreichischen Instituts für Schul- und Sportstättenbau hat in ihrer Ausgabe 04/16 den Artikel „Sportivity. Warum Sport und Bewegung neu gedacht werden müssen“ gedruckt, in dem ich die sieben Kernthesen nochmals zusammenfasse. Und diese sind nicht nur für den Schul- und Sportstättenbau in Österreich relevant!